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Auf Weisung des Diakonie-Vorstandes fallen
wegen der Corona-Virus-Epidemie
alle Besuche

  • der Betreuungskraft

von Dienstag, den 17. März 2020
bis auf Weiteres

aus.

Telefonische Kontakte und Besorgungen sind weiterhin möglich.

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Unter Diakonie (altgriechisch diakonía ‚Dienst‘, von diakonos ‚Diener‘) versteht man alle Aspekte des Dienstes am Menschen im kirchlichen Rahmen.

In theologischer Sicht ist die Diakonie primär auf der Ebene der Kirchengemeinden verankert; sie ist „Präsenz der gottesdienstlichen Gemeinde im sozialen Bezugsfeld.“ Dies gilt vor allem für Kindertagesstätten, Besuchsdienste, Zuwendungen in geringerem Maße, Alten- und Pflegeheime sowie – bis zu Beginn der 1990er-Jahre – Pflegedienste, die oft von „Gemeindeschwestern“, oftmals waren es Diakonissen, versehen wurden. Während die pflegerischen Dienste (Diakonie- und Sozialstationen) meist erst seit etwa 1990 bei kreiskirchlichen oder eigenständigen diakonischen Werken angesiedelt sind, gilt dies für Beratungsstellen und größere Unterstützungsfonds schon länger. (Quelle: Wikipedia)

Geschichte

1907 lebten in Rambach 1.699 Einwohner, davon 1.435 Evangelische und 264 Katholische. Es war die Kaiserzeit. Am 25. Oktober 1907 wurde unter dem Sonnenberger Pfarrer Adolf Bender und u.a. dem Kirchenvorsteher Philipp Heußer ein Evangelischer Diakonieverein ins Leben gerufen. Vorbild dafür war die Gründung des Evangelischen Diakonievereins von Friedrich Zimmer (ev. Theologe) in Elberfeld im Jahre 1894. In der Satzung von 1906 steht da der Gedanke von Integration alleinstehender Frauen in einem christlichen Dienst an der Gemeinschaft. Es gab zu dieser Zeit schon einige Diakonissenmutterhäuser, in denen zuerst Pfarrer Theodor Fliedner evangelische Frauen in einer Schwesternschaft mit eigener Tracht sammelte, und sie für die Kranken- und Altenhilfe ausbildete. In der katholischen Kirche waren Ordensschwestern schon in der Krankenpflege tätig. Seit 1907 kamen zu uns nach Rambach immer Diakonissinnen von dem Mutterhaus der Paulinenstiftung in Wiesbaden. Herzogin Pauline von Nassau ermöglichte 1823 durch eine Spende den Bau dieses Hauses, zu dem ja auch das ehemalige Paulinenstift gehörte.

Die Rambacher Gemeindeschwestern wohnten - soweit man denken kann - in der Untergasse 21 (heute Trompeterstraße 3) 8 im Haus des Kirchenvorstehers Wilhelm Schmidt. Im Vorstand des Diakonievereins Rambach, der vom Pfarrer geleitet wurde, waren laut Satzung nur Frauen und Männer der evangelischen Landeskirche. Die Mitglieder des Vereins hatten Anrecht auf kostenlose Pflege. Die bekanntesten Schwestern waren Sibylle Müller (bis Ende 1947) und Lydia Müller (1948 bis 1963). Man ging zuerst zu ihnen bevor man einen Arzt aufsuchte, denn sie kannten sich bestens in Behandlungsmethoden aus. 1947 war die Schwesternstation unbesetzt. Schwester Lydia war allgemein sehr beliebt, geduldig und herzensfröhlich. Nach ihrem Ausscheiden war vom 20. August 1963 bis 01. April 1969 die Station wieder nicht besetzt, obwohl sich der Vorstand des Vereins und der Kirchenvorstand viel Mühe bei der Suche einer geeigneten Schwester gaben. Der Verein ruhte. 1966 wurde er wieder neu gegründet, nachdem die evangelische Kirchengemeinde mit Vertretern vom Deutschen Roten Kreuz eine Zusammenarbeit vereinbarte. Der Vorstand wurde von Vertretern beider Träger gebildet. Mitglied konnte jeder werden. Im April 1969 trat Schwester Helga Diels (heute Weller), vom Malteser Orden zum Roten Kreuz gewechselt, ihren Dienst an, den sie in ihrer unverdrossenen fröhlichen Lebensart und außerordentlichen Hilfsbereitschaft bis 1977 versah. Ihr folgte die tüchtige und unvergessene Schwester Ruth, katholische Ordensschwester aus Sonnenberg. Als 1979 die Gemeindeschwesternstationen zu der Zentralstation Ost zusammengeführt wurden, war sie eine von drei Gründungsschwestern. Sie hat sich sehr verdient gemacht. Als sie ausschied kamen von der Zentralstation immer wieder andere Mitarbeiterinnen.

Der Diakonie-Verein hat in seinem Bestehen viele Veränderungen mitgemacht. Seit 2006 ist die Stützung der Zentralstation Ost überflüssig geworden. Seitdem bemüht sich der Verein, seinen Mitgliedern mit kostenloser Betreuung beizustehen. (Verfasser der Chronik: Pfr. i.R. Helmut Heinrich)

Aufgabe

Der Diakonie-Verein Wiesbaden-Rambach ist eine solidarische Hilfs- und Fördereinrichtung. Ziel ist es, die ambulante Kranken- und Altenpflege in Wiesbaden-Rambach zu ergänzen und zu unterstützen.

Aufgabe des Diakonie-Vereins ist insbesondere kranken und älteren Menschen dabei zu helfen, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben. Dabei wird den Vereinsmitgliedern nach sechsmonatiger Vereinszugehörigkeit eine kostenfreie Unterstützung durch eine Betreuungskraft für einige Wochenstunden angeboten, beispielsweise für Haus- und Arztbesuche, Behördengänge oder Besorgungen.

Unsere Betreuungskraft, Frau Sabine Deuker, kümmert sich seit dem Jahr 2004 bewundernswert und liebevoll um Hilfebedürftige in unserer Gemeinde. Die Kosten für diese Stelle trägt der Diakonie-Verein Rambach aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

Vorstand

Die Diakonie ist als Verein organisiert.

  • Pfarrer Dr. Martin Mencke, Evangelische Kirche Rambach - Vorsitzender
  • Frau Übel, Deutsches Rotes Kreuz, - Vorsitzende
  • Helmut Spiess - Kassierer

Förderung

Eine nicht unerhebliche Zahl Rambacher Einzelpersonen und Familien sind seit vielen Jahren dankenswerter Weise Mitglied im Diakonie-Verein Wiesbaden-Rambach. Leider ist die Mitgliederzahl jedoch rückläufig. Deshalb wollen wir an dieser Stelle nochmals die Werbetrommel für den Diakonie-Verein rühren.

Gerne suchen wir noch Förderer, damit wir auch in Zukunft die Stelle der Betreuungskraft finanzieren können. Dabei können Sie uns auch durch eine Mitgliedschaft oder durch eine Spende unterstützen.

Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung aus.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt

  • für Einzelpersonen jährlich 7,00 €
  • für Familien jährlich 14,00 €

Wenn Sie Mitglied im Diakonie-Verein werden möchten, was wir sehr begrüßen würden, füllen Sie bitte die nachfolgende Beitrittserklärung aus und geben diese bei Helmut Spies in der Eppsteiner Straße 20 in Wiesbaden-Rambach ab oder werfen sie in den Briefkasten.

Und hier die Bankverbindung für Spenden:

Empfänger: DIAKONIE-VEREIN WIESBADEN-RAMBACH
Institut: Wiesbadener Volksbank eG 
IBAN: DE21 5109 0000 0046 0046 04
Bankleitzahl: 510 900 00
Kontonummer: 46 00 46 04
BIC: WIBADE5W

Ansprechpartner

Dann kontaktieren Sie Helmut Spies.

  • rufen Sie an: Festnetz 0 611-54 28 35
  • schicken Sie eine eMail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!