Willkommen bei der
Evangelischen Kirchengemeinde Wiesbaden-Rambach

 

Rambacher Kirche mit Regenbogen3

 

Emanuel Geibel . 1815-1884
Der Mai ist gekommen ...
Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus,
Da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus;
Wie die Wolken wandern am himmlischen Zelt,
So steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt.

Herr Vater, Frau Mutter, dass Gott euch behüt!
Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht!
Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert,
Es gibt so manchen Wein, den ich nimmer noch probiert.

Frisch auf drum, frisch auf im hellen Sonnenstrahl!
Wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal!
Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all,
Mein Herz ist wie ’ne Lerche und stimmet ein mit Schall.


                                        

 Unsere nächsten Gottesdienste:

  

Sonntag 26. Mai

 11:00 Uhr    Kindergottesdienst in der Kita Sonneninsel

                      mit Frau Pfarrerin Beatrix Stöhr und

       Herrn Pfarrer Wolf-Matthias Stöhr

 Sonntag 02. Juni

 10:00 Uhr    Gottesdienst für die JubelkonfirmandInnen

                      mit Frau Pfarrerin Beatrix Stöhr und

       Herrn Pfarrer Wolf-Matthias Stöhr

 

Sonntag 09. Juni

 10:00 Uhr    Vorstellungsgottesdienst der KonfirmandInnen

                      mit Herrn Pfarrer Thomas Hartmann

 Sonntag 16. Juni

 10:00 Uhr    Konfirmation

                      mit Herrn Pfarrer Thomas Hartmann

 Sonntag 30. Juni

 17:00 Uhr    Gottesdienst mit persönlichem Reisesegen

                      mit Frau Pfarrerin Beatrix Stöhr und

       Herrn Pfarrer Wolf-Matthias Stöhr

 

 

 

 

***********************************************************************************

 

 Fingerabdruck Plakat

 

Menschlichkeit hat viele unterschiedliche Gesichter. Zum Beispiel das der Hebamme Ismanie Joeseph, die auf Haiti für umgerechnet 50 € im Monat Tag für Tag rund um die Uhr Kindern auf die Welt hilft, deren Mütter unterstützt oder ihnen das Leben rettet. In einem Haus in Wölfersheim lernen Eltern für das Leben mit ihrem beeinträchtigten Kind. Sie dort bekommen eine „Atemzeit“, so heißt auch die Einrichtung. In einem landwirtschaftlichen Projekt im Hochland der Anden zeigen Experten den Bauern, wie sie ihre Äcker nicht effektiv nutzen. Dadurch werden nicht nur die Familien satt, sondern es bleibt ein kleiner Überschuss, der verkauft werden kann. In der Zentralafrikanischen Republik werden kriegs- und gewalttraumatisierte Kinder aufgefangen und behutsam wieder „ans Leben herangeführt“.

Dies sind die Projekte 331 – 334 in der Geschichte der 10-Prozent-Aktion, deren 56. Kampagne im Dankgottesdienst eröffnet wurde, der am 28. April in der Evangelischen Kirche in Rambach stattfand. Pfarrerin Bea Stöhr (bislang bekannt unter ihrem Nachnamen Ackermann), die Vorsitzende des Aktionskreises, blickte in ihrem Eröffnungsvotum kurz auf die Jahre seit 1968 zurück. In diesem Jahr erinnerte sich der erste der inzwischen drei Mister an das alttestamentlich-biblische Gebot, den „Zehnten“ für die Armen und Bedürftigen zu geben. Er suche lediglich zehn weitere Spender, machte er bekannt, dann wolle er diesen Anteil an seinem Jahreseinkommen freigeben. Er fand deren 75, und es kamen 100.000 DM zusammen. 2023 wurde dann die 10 Millionen Euro-Marke übersprungen. Zehntausende Menschen haben dazu mit großen und keinen Summen beigetragen, ihren Anteil gegeben. Vom Jahreseinkommen, vom Haus- oder Taschengeld, und viele Kinder haben dafür ihre Sparschweine geschlachtet.

Die jetzt begonnene Aktion hat das Motto: „Dein Fingerabdruck für mehr Menschlichkeit“. Die Gottesdienstbesuchenden machten das deutlich und augenscheinlich, indem sie ihren persönlichen Daumenabdruck auf das Plakat setzten. Unter ihnen war auch Pfarrer Erich Kreyscher, ein Mann der ersten Stunde, den Pfarrerin Stöhr besonders begrüßte. Das Plakat wird im kommenden Jahr von Veranstaltung zu Veranstaltung wandern und 2025 hoffentlich flächendeckend bedeckt sein. Damit das Zehn-Prozent-Zielerreicht wird, werden 456 Spendende gesucht.

In seinem Grußwort, verlesen von Pfarrer Matthias Stöhr, betonte der aktuelle Mister 10%: „Allein durch unser Verhalten können wir versuchen, die Welt unmittelbar um uns herum ein bisschen besser zu machen. Zum Beispiel dadurch, dass wir mit unseren Mitmenschen geduldiger und freundlicher umgehen. Auch das ist ein Fingerabdruck für mehr Menschlichkeit - und wem es irgend möglich ist, der oder die kann den noch verstärken durch die berühmte Spende von zehn Prozent - von was auch immer.“ Aber er verhehlte auch nicht: „Gesamtsumme der Spenden ist in diesem Jahr zurückgegangen. Ich will um meiner Ehrlichkeit nicht verschweigen, dass mich das nachdenklich macht. Aber nehmen wir die kleine Delle hin als Ermunterung und Ansporn, Fingerabdrücke für mehr Menschlichkeit zu hinterlassen.“

 

Brotübergabe

 

Im Gottesdienst wurden die 10% - Brote (stellvertretend für die Gesamtsumme 160.000 €) an die VertreterInnen Partnerorganisationen der erfolgreich abgeschlossenen 55. Aktion überreicht.

V.l.n.r.: Pfrn. Bea Stöhr, Maria Klinkenberg (Misereor), Markus Tratzky (Aktionskreis), Miriam Adediwura (missio), Andrea Porcher-Graf (Aktionskreis), Patrick Lahr (Upstairs), Pfr. Matthias Stöhr (Aktionskreis), Ludwig Hase (Aktionskreis), Brigitte Molter (Brot für die Welt)

 

 



Wir laden Sie ein, die Gemeinde näher kennenzulernen!

Laden Sie sich den aktuellen Gemeindebrief als PDF herunter oder scrollen sie durch frühere Ausgaben.

Lesen Sie in den Veranstaltungen was gerade angeboten wird.

Informieren Sie sich wann der nächste und die kommenen Gottesdienste sind.
Sie können sich gerne mit uns in Verbindung setzen! Telefonnummern und Mailadressen finden Sie bei den Ansprechpartnern und Gruppen.